Einstiegshilfe

(c) Stefan Drechsel, Saarbrücken
S.DRECHSEL@HIT.SB.SUB.DE
Stand 22.05.1994
Übersicht

0. Einleitung
1. Am Anfang steht das Saugen
2. Einrichten / Kopieren in Verzeichnisse
3. Kontaktaufnahme / Passwortvereinbarung
4. Konfigurierung des Points
5. Pointtest / erstes Mailing per Point
6. Autoversand / Postfach Löschen
7. Schlußwort

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Einleitung
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Erst Lesen, dann anfangen!
Die Anleitung ist zwar so geschrieben, daß man sie (fast) Schritt für Schritt durcharbeiten kann, es ist jedoch von Vorteil, wenn auch die nachfolgenden Absätze bekannt sind.
Als ich meinen Point in der HIT eintragen wollte, war dieses Unterfangen schon recht vermessen.
Als Voraussetzung brachte ich zwar DOS-Kenntnisse und den Umgang mit einem Terminalprogramm (Telemate) mit, hatte aber ansonsten recht wenig Ahnung von der DFÜ. Dies sind also auch die Voraussetzungen, die ich an Dich, werte(r) Leser(in) stelle. D.h., daß dieser Text eine Hilfe für die Installation unter DOS und nicht etwa unter WINDOWS ist. Bei Kenntnissen, wie DOS-Programme unter WINDOWS zu installieren sind, kann jedoch trotzdem weitergelesen werden. Allzu eng sehe ich die Sache denn doch nicht.
Dieser Text ist also nicht geeignet für Freaks (die lachen sich tot oder langweilen sich) und nicht für absolute Anfänger (die werden sich bei verschiedenen Ausdrücken vorkommen, als wären sie im falschen Film).
Der Text soll also eine Einstiegshilfe für die DFÜler sein, die ein sogenanntes "gepflegtes Halbwissen" über Computer im Allgemeinen haben.
Nun noch ein letztes Wort zum Point an sich:
Online Betrieb sollte Dir bereits bekannt sein, ansonsten hilft Dir nur noch die Anleitung zu Deinem Modem weiter. (D.h. Du solltest schon die eine oder andere Erfahrung mit Deinem Modem gesammelt haben. Ich kann an dieser Stelle nämlich nicht auf die verschiedenen Modemtypen und deren Einstellungen eingehen. Sollte Dich dieser Satz vor erstmal unüberwindliche Probleme stellen, versuche einfach die Verbindungsaufnahme mit den Standardparametern und wende Dich dann zur Optimierung Deines Systems an einen erfahrenen DFÜler.)
Ein Point bietet die Möglichkeit, Files (Dateien/Programme, wie auch Nachrichten, auf die es hier in erster Linie ankommt) in einer Mailbox zu "bestellen", die dann bei einem Anruf als gepackte Datei übertragen werden.
Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, daß
a) die Leitung der Mailbox nicht über längere Zeit (während Deines Online-Anrufes) für andere Anrufer besetzt ist, die Zeit der Mailboxbenutzung also minimiert wird,
b) Du selbst nicht so viele Einheiten verbrauchst, während Du Dich in der Box umsiehst. Das Lesen von Brettinhalten ist doch recht zeitintensiv, vor allem aber mit Ärger verbunden, wenn man einen Text erwischt hat, der einen nun wirklich nicht interessiert.
c) das Lesen eines Textes und das Schreiben einer Antwort per Pointbetrieb wesentlich bequemer ist. Du kannst als Editor ein beliebiges Programm wählen, mit dem Du gerne arbeitest, während Du ansonsten auf den Editor der Mailbox angewiesen bist. Willst Du z.B. auf Fragen eines Users antworten, hast Du per Point auch die Möglichkeit noch etwas nachzuschauen.
Es geht also hauptsächlich darum, Zeit, Nerven und Telefonkosten zu sparen.
Eine gute Sache also für beide Seiten.
Der Point, der mit dieser Anleitung eingerichtet werden soll, ist Crosspoint (abgekürzt XP), (c) Peter Mandrella.
Das Programm an sich ist recht gut, soweit ich das bis heute ausprobieren konnte. Es hat aber den Nachteil, daß es relativ viele Funktionen beinhaltet, die für den Anfänger direkt noch nicht von Bedeutung sind. Ein Programm mit vielen Funktionen hat aber leider zur Folge, daß das "Handbuch" dazu auch einen entsprechenden Umfang hat (genau 147 Seiten im Ausdruck).
Deshalb diese "Kurzanleitung" (selbst schon einige Seiten stark), alles andere kommt mit der Zeit hoffentlich von selbst.
Alles was man im Umgang mit XP wissen muß/sollte kann und will dieser Kurzeinstieg aber auch nicht (er-)klären. Früher oder später wirst Du also mal ins Handbuch schauen müssen.
Da XP allerdings Shareware ist, d.h. für eine gewisse Zeit kostenlos benutzt und getestet werden kann, ist dieser Kurzeinstieg für diese Zeitspanne durchaus ausreichend.

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Am Anfang steht das Saugen
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Nun rückt also der große Moment immer näher, d.h. die erste Kontaktaufnahme mit der Mailbox steht kurz bevor.
Die HIT hat eine menügeführte Oberfläche für Gäste, so daß eigentlich überhaupt nichts schiefgehen kann.
Du startest Dein Terminalprogramm und wählst die Mailbox an.
Telefon-Nr. Port 1: (0681) 399 426
oder Port 2: (0681) 399 427.
Nachdem die Verbindung aufgebaut wurde, mußt Du Deinen Usernamen eingeben, mit dem Du Dich der Box gegenüber identifizierst. Da dies Dein erster Kontakt ist, hast Du noch keinen Benutzernamen und kannst Dich als GAST einloggen.
Nachdem die Box und Dein Terminalprogramm wegen der Anzeigemodi synchronisiert sind, wird Dir das Gäste-Menü angezeigt. Du kannst jetzt etwas in den Menüs stöbern, letztendlich solltest Du aber, um den Point zu bekommen, den Punkt 2 des Hauptmenüs auswählen.
Die beiden nächsten Fragen beantwortest Du mit "N", bei der Abfrage nach Pointinformationen antwortest Du "J".
In Informationstexten findest Du etwas zum Pointwesen an sich (vom Autor des Programms XP geschrieben).
Spätestens wenn Du nach dem Benutzerantrag gefragt wirst, solltest Du wieder mit "J" antworten.
Hinweis: Ohne Anmeldung (Benutzerantrag) ist kein Pointbetrieb möglich, da Nachrichten grundsätzlich an eine "Adresse" - ähnlich wie ein Brief per Post - verschickt werden müssen. Die Anmeldung ist sozusagen Dein Briefkasten in der HIT.
Nach einer gewissen Probezeit, in der Du alle Möglichkeiten der Mailbox nutzen kannst, ist dann allerdings ein Mitgliedsbeitrag fällig. Es dürfte wohl einleuchten, daß die Unkosten der Mailbox durch die Benutzer derselben zu bestreiten sind.
Nach dem Benutzerantrag findest Du Dich in der Mailboxoberfläche wieder und wirst aufgefordert "login" einzugeben.
Dieser Vorgang dient dazu, daß Du nicht mehr als GAST, sondern unter Deinem Usernamen in der HIT angemeldet bist. (Keine Angst, Du verlierst dabei nicht einmal eine Gebühreneinheit der Telekom).
Nach dem LOGIN solltest du als erstes folgende Files saugen:
im Brett
/binaer/dos/pointsoft
XP300-1.EXE
XP300-2.EXE
Hinweis: Es gibt auch noch ein File XP300F.EXE, welches für Fido-Betrieb, nicht aber für einen Point in der HIT gebraucht wird. Dieses muß nicht gesaugt werden.
/binaer/dos/dfue
GSZ1001.EXE
Hinweis: GSZ ist ein Übertragungsprotokoll nach dem ZMODEM- Standard, das die Datenübertragung grafisch anzeigt. Es gibt auch noch DSZ, hierbei fehlt lediglich die Grafik. Wenn Du auf die Grafik verzichten willst, sauge DSZ, und ersetze nachfolgend "G" durch "D".
Dazu gehst Du wie folgt vor:
1. "BRETT" oder "b" eingeben und ins Brett "pointsoft" wechseln.
(Auswahl durch Cursortasten und dann RETURN drücken).
2. Den Inhalt des Bretts mit "INHALT *" anzeigen lassen.
3. In der Spalte Betreff die Programme suchen und die lfd. Nummer (1. Spalte) merken.
4. Den Saugvorgang starten mit der Eingabe von "LESEN " + der lfd. Nummer. (z.B. lesen 32).
Es kann je nach verwendetem Modem (genauer der Geschwindigkeit des Modems) zum Abbruch der Verbindung nach dem Saugen eines Files kommen; bei meinem Modem reichte das Zeitlimit der HIT nicht aus, um alles in einem Anruf zu saugen. Dann mußt Du halt nochmal neu wählen.
Hinweis: Falls Du keinen Packer hast (s.u.), solltest Du einen gleich mitsaugen. PKZIP ist z.Z. wohl das schnellste Programm. Es befindet sich im Brett /binaer/dos/packer.
XP300-1 und XP300-2 sind selbstentpackende Files (sie tragen die Endung EXE). Ich hatte bei meinem ersten Kontakt mit dem Z-Netz als Sauger die Schwierigkeit, daß das File GSZ nicht direkt erkennbar als gepackte Datei auf meiner Festplatte vorlag, sondern als *.zer File. (Bei mir hieß die atei t44.zer.) Dies ist durch die Ablagestruktur von Files im Mailboxprogramm bedingt.
Du mußt Dir nur den Namen des Programms beim Download merken; in diesem Fall "GSZ1001.EXE". Keine Panik also: des Rätsels Lösung heißt einfach den DOS-Befehl rename benutzen. Also z.B. "ren t44.zer gsz1001.exe" eingeben und das war's.
Jetzt kannst Du die Verbindung zur HIT abbrechen, "logoff" eingeben.

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Einrichten / Kopieren in Verzeichnisse
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Als nächstes verläßt Du am besten Dein Terminalprogramm und legst Dir ein Verzeichnis für den Point an. Dorthin werden dann die gesaugten Programme kopiert.
Danach erfolgt der Entpack-Vorgang durch Aufrufen des jeweiligen Programms und Beantworten der gestellten Fragen mit "Y". Zusätzlich solltest Du nach dem Entpacken noch das Programm "BEISPIEL" aufrufen. Dies ist auch noch eine gepackte Datei, die später für XP Verwendung findet.
Die gepackten Files kannst Du dann löschen oder auf Disk auslagern (die etwas bessere Alternative, man weiß ja nie), sie werden nicht mehr gebraucht (XP300-1.EXE, XP300-2.EXE, GSZ1001.EXE, BEISPIEL.EXE).
Bitte starte noch nicht den Point durch Eingabe von XP, das machen wir später. Wenn Du Deine Finger dennoch nicht von der Tastatur hast lassen können, beende bitte das Programm ohne Daten einzugeben, notfalls durch Reset.

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Kontaktaufnahme / Paßwortvereinbarung
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Jetzt kommt nämlich erst der Teil der Vereinbarungen mit der HIT, denn was nützt es schon, wenn Du einen Point hast, die HIT aber nichts davon weiß. Will heißen, das Programm an sich ist für Dich wertlos, wenn die HIT nicht mitspielt, Du also in der HIT nicht als Point bekannt bist.
Diese "Vorstellung" läuft folgendermaßen ab:
1. Einwählen mittels Terminalprogramm.
hier der Hinweis für diejenigen, die erst lesen und dann anfangen: wenn noch Platz in der Gebühreneinheit ist, kann man das auch direkt nach dem Saugen machen, nur eben vorher lesen und denken spart letztendlich Gebühren.
2. Du schreibst eine Nachricht an Pointservice (SENDEN POINTSERVICE eingeben), in der Du ihm mitteilst, daß Du gerne einen Point hättest. Pointservice ist ein Nutzer der HIT, der Dein Ansprechpartner in allen Dingen ist, die Deinen Pointeintrag in der HIT betreffen. Er braucht natürlich ein paar Angaben:
Username: den Namen, den Du beim Antrag als User angegeben hast.
Paßwort: denk Dir etwas aus (nicht Dein User-Paßwort, sondern etwas Neues).
Netztyp: ZCONNECT / JANUS (diesen Punkt nicht ändern)
Protokoll: ZMODEM (diesen Punkt nicht ändern)
Packer: Dein Packprogramm (Jetzt mußt Du zusehen, daß Du an den Packer kommst, wenn nicht schon vorhanden. Z.B. nochmals saugen, per Shareware/PD - Versandhandel, oder sonstwie; der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Noch was als Anmerkung: der Pfad des Packer muss in der Path-Anweisung (Hinweis auf die autoexec.bat) zu finden sein.

Deine Nachricht könnte also wie folgt aussehen:
Betreff: Neuer Point
Text:
Hallo Pointservice,
ich will neuer Point in der HIT werden. Hier meine Daten:
Username: OTTO
Paßwort: GEHEIM
...
Viele Grüße OTTO
3. Du wartest auf Antwort von Pointservice (Natürlich Offline und zwar ca. 1-2 Tage.)
Falls Du Handeingabe beim Schreiben der Nachricht gewählt hast, schließe den Text mit "nnnn" ab, damit der Text gespeichert wird.
Beim Editor hast Du mehr Möglichkeiten, die Du mit "ESC" und anschließendem "?" aufrufen kannst. Den Text speicherst Du im Editor mit "STRG" + "Z".
Jetzt solltest Du mal einen oder 2 Tage ins Land gehen lassen, denn schließlich muß Pointservice ersteinmal Deine Nachricht bekommen, Dich bzw. Deinen Point in der HIT eintragen und Dir darüber auch noch eine Nachricht zuschicken.
Beim nächsten Anruf in der HIT erscheint in Deinem Postfach eine Nachricht, die Du Dir mit "LESEN " + lfd. Nr. anzeigen lassen kannst.
Die Antwort sollte etwas so aussehen:
Hallo User,
für Dich ist ein Point eingetragen:
Pointname: HITxxx (xxx steht für eine Zahl)
Paßwort: (siehe oben)
Netztyp: ZCONNECT oder JANUS
Protokoll: (siehe oben)
Packer: (siehe oben)

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Konfigurierung des Points
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Jetzt kann's losgehen.
Wechsle ins Verzeichnis von XP und gib "XP" ein.
Es sollte sich das Programm mit einer Abfrage melden, und Du erkennst auch den Grund, warum erst die Antwort abzuwarten war:
Also los gehts:
Die Box heißt HIT, Deinen Usernamen dürftest Du kennen, der Netztyp ist ZCONNECT (kann mit der Funktionstaste F2 und den Cursortasten ausgewählt werden).
Jetzt sind noch ein paar Konfigurationen erforderlich, dann hast Du es geschafft.
Rufe zuerst im Menü EDIT den Punkt BOXEN auf.
Es erscheint ein Eintrag (der aus dem Anfangsbild). Falls Du Dich beim ersten Eintragen vertippt haben solltest, bitte nicht verzweifeln. Eine Möglichkeit zur Korrektur hast Du noch, nur Geduld... .
Jetzt werden alle weitere Eingaben unter dem Punkt EDIT gemacht.
Obacht (oder Achtung)!: Der Punkt EDIT befindet sich nicht nur in der Menüzeile, sondern auch im Fenster!!
ESC bietet jeweils die Möglichkeit, die Eingabe abzubrechen (natürlich ohne die Eingaben zu speichern).
1. Point
Hier trägst Du
Deinen Pointnamen HITxx
Dein Paßwort (wie in der Antwort enthalten)
Die Tel.-Nr. 399426 (ggf. mit Vorwahl 0681), solltest Du ein 2400er Modem besitzen, verwende bitte die Rufnummer 399427. Am besten ist es wenn Du BEIDE Rufnummern durch Leerzeichen getrennt einträgst. Wenn die erste Nr. besetzt ist, wird automatisch die 2. Nr. angewählt.
Die Ser.-Nr. 0000 (bleibt so stehen)
ein.
(Nach jedem Eintrag die Return-Taste drücken, um in das nächst Feld zu kommen. Ansonsten werden die Eingaben nicht berücksichtigt.
Im Feld Upload-Protokoll "F2" drücken und die Zeile mit "GSZ ..." auswählen.
bei Download-Protokoll den Vorgang wiederholen.
Im Feld Upload-Packer "F2" drücken und den in der Antwort von Pointservice genannten und mittlerweile hoffentlich installierten Packer auswählen.
bei Download-Packer wiederholen
Je nach verwendetem Packer die Extension des Packers wählen (der kleine Pfeil am rechten Rand des Eingabefeldes weißt immer auf eine Auswahlmöglichkeit durch "F2" hin.
2. Modem
Hier gibt es keine allgemeingültigen Hinweise. Mit Deinem Modem solltest Du schon vertraut sein, sonst wärst Du nicht bis zu dieser Stelle gekommen. :-).
Überprüfen solltest Du auf jeden Fall, die Eintragungen unter Schnittstelle und Übertragungsrate. Ggf. solltest Du auch im Feld Init String Eintragungen machen, damit Dein Modem richtig funktioniert.
3. Gebühren
Sind für den Anfang vollkommen unerheblich, erleichtern es später aber, nicht den Überblick über die Tel.-Kosten zu verlieren. Die Einträge erklären sich aber von selbst.
4. Namen
Sollte Dir ein Fehler in der ersten Eingabemaske (beim ersten Aufruf von XP) unterlaufen sein, kannst Du jetzt Korrekturen vornehmen. Der MAPS-Name sollte "MAPS" sein, die Domain ".sb.sub.de".
5. Vom Punkt VERTRETER solltest Du auf jeden Fall die Finger weglassen. Dort darf nichts stehen.
Alle Einstellungen werden automatisch gespeichert und Du kannst jetzt diesen Menüpunkt mit "OK" verlassen, um Dich um die generellen Einstellungen zu kümmern.
Diese allgemeinen Einstellungen findest Du im Menü CONFIG.
Wichtig ist hier erstmal OPTIONEN, NETZE.
Je nach Lust und Laune kannst Du folgende Änderungen vornehmen:
In OPTIONEN, EXTERN kannst Du Programme einbinden, die Dir mehr zusagen, als die mit XP gelieferten. (z.B. kannst Du den XP - Editor durch den DOS-Editor EDIT.COM ersetzen usw. ...). Über Tastenkombinationen des XP-eigenen Editors werde ich mich nämlich nicht auslassen.
Auch bietet es sich an unter OPTIONEN, PFADE einen kurzen Blick reinzuwerfen. Insbesondere, wenn eine Verzeichnisstruktur gewünscht wird.
Den Rest überlasse ich Deinem persönlichen Geschmack.
Auf jeden Fall solltest Du zum guten Schluß Deine Änderungen abspeichern, da XP diese Konfigurationen nicht automatisch übernimmt..
Den Menü-Punkt zum Speichern findest Du im CONFIG-Menü ganz unten.

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Pointtest / Mailing per Point
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Jetzt wird' langsam ernst / spannend.
Als erstes solltest Du bei der Kontaktaufnahme mit der HIT eine Brettliste bestellen.
Es existiert in der HIT ein Pseudo-User namens MAPS (na, ein bekannter Name?), an den Nachrichten verschickt werden können und der auch zurückschreibt. Nachrichten an MAPS werden vom Mailbox-Programm ausgewertet und MAPS (das Programm) kann auch wiederum auf Nachrichten reagieren. (z.B. eine Antwort schreiben.) Da "hinter" MAPS ein Programm steht, dürfte es auch nicht weiter verwunderlich für Dich sein, wenn die Nachrichten an MAPS in einer bestimmten Form abzufassen sind. Ein Programm versteht halt den Klartext nicht. Für die überwiegende Zahl der Fälle brauchst Du Dir aber darum keine Gedanken zu machen. Dein XP erledigt fast alles für Dich.
Deine erste Nachricht solltest Du also an besagten MAPS schreiben.
Sie wird wie folgt verfaßt:
1. Im Menü NACHRICHT, BRETTMANAGER, SONSTIGE auswählen.
(Es erscheint ein bekanntes Fenster, oder ?) Mit Return bestätigen.
2. LIST BRETTER auswählen,
Hinweis: Die Brettliste dient dazu, Dir alle verfügbaren Bretter der Mailbox anzuzeigen, so daß Du die Bretter, die Dich interessieren, bestellen kannst. In der kurzen Brettliste sind nur die Namen der Bretter enthalten, in der ausführlichen, langen Liste auch eine kurze Beschreibung des Inhalts. Selbstverständlich ist die ausführliche Liste für Dich informativer und somit nützlicher als die kurze Liste. Welche Liste Du letztendlich bestellst (Du kannst auch beide bestellen, indem Du den Menüpunkt nochmals aufruftst hängt nämlich von der Größe Deines Arbeitsspeichers ab. Bestellst Du die ausführliche Liste und ist Dein Speicher zu klein, kann XP die Liste nicht einlesen, kannst Du auch keine Bretter bestellen. Probiere eben mal etwas damit herum.
XP schreibt nun für Dich eine Nachricht an MAPS, die bei der nächsten Verbindungsaufnahme an die Box abgesandt wird. An Nachrichten hast Du als Point jetzt schon genug geschrieben, so daß Du mit der ersten Verbindungsaufnahme weitermachen solltest.
Hinweis: Alle unversandten Nachrichten, die beim nächsten Anruf übermittelt werden sollen, kannst Du Dir im Menu NACHRICHT, UNVERSAND, ZEIGEN anzeigen lassen. Dies ist eine gute Kontrollmöglichkeit.
Und schon geht's los mit dem Versenden:
NETCALL, EINZELN auswählen (weiter wie gehabt) und warten und staunen.
Wenn alles gut geht, war das der erste Anruf, die Box hat Deine Nachricht, und für Dich hat sich vordergründig nichts getan. Mit der Ausnahme, daß auf dem Bildschirm "/Netzanruf" stehen sollte.
Dies ist das erste XP-interne Brett. Du kannst es auswählen (Inhalt anzeigen lassen) durch Return.
Es sollte eine Nachricht darin stehen, die Dir Auskunft über den soeben durchgeführten Anruf (= Netcall) gibt. Die Nachricht kann wiederum durch Return ausgewählt / angezeigt werden.
Nach einiger Zeit (ca. 15 Minuten) - man muß einer Mailbox auch etwas Zeit zum Arbeiten lassen - solltest Du nochmals mit NETCALL, EINZELN einen Anruf starten. Jetzt sollte auch eine Brettliste an Dich (von MAPS) übertragen worden sein.
Hinweis zur Erkennung: Wenn nach dem Netcall das Fenster "Puffer" er- scheint, sollte dort etwas angezeigt werden, was etwa so aussieht: /dein_User_Name .........
OK ?
Gut.
Wenn nicht: Pech gehabt und einen Fehler gemacht. Noch mal das Ganze.
Solltest Du Dich genau an die Anleitung gehalten haben und tritt der Fehler nochmals auf, hast Du ein echtes Problem...
Dann dürfte wohl nur noch der Kontakt zu einem erfahrenen Netuser weiterhelfen. Du kannst z.B. Online eine Nachricht in einem der Handshake-Bretter (sie beginnen mit "/handshake" hinterlassen, an den Pointservice schreiben oder "live" beim Stammtisch nachfragen (Jeden 1. Mittwoch im Monat in der "Mailbox Port 3" in Saarbrücken).
Zur Not, schließlich habe ich diese Anleitung geschrieben, kannst Du Dich selbstverständlich auch an mich wenden; Online SENDEN S.DRECHSEL eingeben.
Sollte die Anmeldung in der HIT funktionieren, auf dem Bildschirm aber nur wirre Zeichen erscheinen (ca. 5-10 Zeilen Kauderwelsch), stimmt etwas mit dem Init-String unter EDIT, BOXEN, EDIT, MODEM nicht. (Am besten ist es, wenn dort die gleichen Angaben stehen, wie in Deinem Terminalprogramm.)
Bei GUT geht es an dieser Stelle weiter.
Es ist nun unter dem XP-Brett /dein_User_Name eine Nachricht von MAPS ein- gegangen.
Stell Dich auf Dein Brett und drücke die Return-Taste, schon siehst Du den Inhalt.
Jetzt kannst Du mit NACHRICHT - BRETTMANAGER - LISTE EINLESEN die Brettliste einlesen. Mit NACHRICHT - BRETTMANAGER - BESTELLEN bekommst Du die Liste angezeigt und kannst Bretter, die Dich interessieren markieren (auch mehrere, die Handshake - Bretter solltest Du zu Anfang unbedingt markieren) und bestellen (mit Return); die Bretter Aktuell und Offizielles solltest Du auch nicht abbestellen, da hier für Points relevante Informationen weitergegeben werden.
Jetzt folgt wieder ein Netcall, denn schließlich mußt Du MAPS mitteilen, daß Du Bretter beziehen willst.
Alle Nachrichten, die in ein Brett geschrieben werden, nachdem Du es bei MAPS bestellt hast, landen dann beim jeweils nächsten Netcall auf Deinem Computer. Für Dich heißt das, daß Du jetzt ersteinmal in die Warteschleife mußt, da es sehr unwahrscheinlich ist, daß sofort nachdem Du ein Brett bestellt hast, dort auch etwas geschrieben wird.
(Anmerkung: Die Nachrichten, die geschrieben wurden, BEVOR Du das Brett bestellt hast, sind für Dich nicht lesbar. Es kann also sein, daß Du nicht unbedingt direkt verstehst, um was es sich handelt, wenn Du später Nachrichten empfängst. Es könnte durchaus sein, daß ein paar Leute schon ausgiebig am diskutieren waren, bevor Du "einsteigst".)
Nach einem Tag dürfte aber schon etwas für Dich in der Mailbox angekommen sein. Versuche es dann ruhig wieder einmal. Mit der Zeit bekommt man schon ein Gespür dafür, wieviele Nachrichten pro Tag in ein Brett geschrieben werden.

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Autoversand / Postfach Löschen
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Dieser Abschnitt ist nicht unbedingt für die INSTALLATION des Points von Bedeutung, wohl aber für den Gebrauch über längere Zeit.
Etwas weiter oben habe ich Dir erklärt, daß alle persönlichen Nachrichten erstmal an Dich als User gehen und dann, durch das Setzen des Vertreters, auch Dir als Point zur Verfügung stehen.
Wenn Du (als Point) Deine Nachrichten abholst, bist Du (als User) davon völlig unberührt. D.h. die Nachrichten bleiben in Deinem USER-Postfach weiterhin liegen und werden NICHT gelöscht.
Dies muß Online in der Mailbox oder mittels eines speziellen Befehls per Point geschehen. Da man solche Dinge aber gerne vergißt, bietet XP hierfür eine Einrichtung an, die ständig wiederkehrende Tätigkeiten (Mail-Versand) automatisiert.
Ziel der Übung soll nun also sein, MAPS (dem Empfänger) alle 14 Tage eine Nachricht zu schicken, die besagt, daß MAPS Dein Userpostfach löschen soll.
Dazu gehst Du wie folgt vor:

1. EDIT / AUTOVERSAND aufrufen.
2. HINZUFÜGEN auswählen.
3. Im Feld Betreff "PM LOESCHEN" eingeben.
4. Im Feld Empfänger "MAPS@SB.SUB.DE" eingeben.
5. Im Feld Server "HIT" eingeben oder mit "F2" eine Auswahl (=HIT) an- zeigen lassen.
6. Im Feld Tage "1,16" eingeben.
Alle Felder jeweils mit Return bestätigen.
XP wird von nun ab jeden 1. und 16. des Monats eine Nachricht an MAPS versenden, in der MAPS aufgefordert wird, Dein (User-) Postfach zu löschen. Die Zeitspanne solltest Du, ggf. nach Menge Deiner Post verkürzen, indem Du z.B. das Feld Tage löschst und bei Wochentage "So" eingibst. Dann geht die Nachricht alle Sonntage raus.

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Schlußwort
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Dein Point ist nun eingerichtet.
Du kannst nun Nachrichten aus Brettern beziehen und auch welche schreiben. Stell Dich einfach, in der Brett-Anzeige, d.h. wenn Dir die Bretter angezeigt werden, auf das Brett Deiner Wahl und drücke "b", schon schreibst Du eine öffentliche Nachricht in das Brett.
Ansonsten kann ich Dir zu Benutzung von XP nur raten, einmal in der Bretter-Anzeige und dann auch wenn Du Dich in einem Brett befindest die Hilfe-Funktion von XP aufzurufen. Indem Du die Taste "F1" sooft als nötig benutzt, erhälst Du weitere Informationen und einen Hilfetext zur ausgewählten Option.
Nachdem jetzt also alles so funktioniert wie es soll, bleibt mir nur noch übrig, Dir viel Spaß im Umgang mit Point und HIT zu wünschen.
Ein Tip noch zum Schluß:
Lese zuerst eine gewisse Zeit als "stiller Teilhaber" und lege dann umso gewaltiger los. In den Handshake-Brettern darfst und sollst Du von Anfang an fleißig Deine Meinung kundtun.
Liebe Grüße
Stefan

P.S.: Falls Du Fehler in dieser Doku entdeckst, Erweiterungs-, Kürzungs- oder allgemeine Vorschläge hast, wie man es besser machen könnte, zögere nicht, mir eine PM (eine Nachricht, die direkt an einen anderen User gerichtet ist) zu schicken.
Meine Adresse: S.DRECHSEL@HIT.sb.sub.de
P.P.S.: Wenn Du Dich ab und an über die Zeichenfolge ":-)" gewundert hast, solltest Du das Blatt um 90 Grad drehen [linke Seite nach oben, rechte Seite nach unten, ... :-) ], es erscheint eine Art Smiley, der darauf hinweisen soll, daß eine Bemerkung humorvoll, scherzhaft, ironisch ... gemeint ist.