Blues - Blues - Blues

In diese Situation wird wohl jeder mal kommen:
Irgendein Bandmitglied/Freund sagt: "Spiel mal `nen Blues"...

Jetzt liegt es an dir, zu zeigen ob du ein "Blues-Man" bist.

Ein typischer Blues ist eine Serie von Griffwechsel zwischen einem
zentralen Chord(I) und den Akkorden auf der 4. (IV) und 5. (V) Stufe hoeher.
Hier ein Beispiel eines Blues in E.
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E F# G# A B C# D# E     
I      IV V             E A B

Man sagt hierzu auch:
I  = Tonika                             Info:Blues-Licks
IV = Subdominante


Siehe Tabulatur

Um hierüber ein Solo zu improvisieren wäre die Hauptquelle der Blues-Licks
die Bluesskala ,die Pentatonic major und Pentatonic minor skalen.
Da wir in unserem Beispiel keine G oder G# note haben,kannst du für jeden Chord
von Pent.major nach Pent.minor wechseln!

Der Blues klingt viel interessanter wenn du folgendermassen vorgehst:
Der E(I) Chord wird des öfteren als E7 gespielt, spiele hier die E Mixolydisch
skala für Solo! Das hört sich gut an weil E Mixolydisch D# beinhaltet (die 7th. in
E7) E-Dur skala:E F# G# A B C# D# <- D#= 7.th note.
Genauso gehst du bei A(IV) vor!

A wird im Blues oft als A7 gespielt. Deshalb kannst du hier A Mixolydisch oder
E-Dorisch(beinhaltet die selben noten) spielen.
Wenn du begonnen hast mit E Pent.maj. & E Pent.minor wechsel,dann hat das den
selben Effekt wie A Mixolydisch (wegen dem Wechsel zum moll-3.ten (G#)) zu dem
Zeitpunkt des Akkord-wechsel.Das wird die Aufmerksamkeit der Zuhörer erregen!

Wenn der Wechsel zu E zurück kommt, hört es sich immer wieder gut an die Major/3th
(G#). Über B spielst du B mixolydisch (wegen der flat 7ten),F# Dorisch (hat die
selben noten) oder F# Pentatonic minor,welches A# beinhaltet.
Diese Theorie sollte dir helfen den Blues zu spielen. Sie kann dir nur eines nicht
beibringen:  Gefühl  !

Höre dir einfach die Platten von Bluesmeistern an wie z.Bsp.: Albert King, B.B.King,
John Lee Hooker, Gary Moore (Die Blues Alben! u.v a. ...)
Die Bluesskala:
Die Bluesskala besteht aus folgenden Tönen:
den Grundtönen der 3 Begleitakkorde (in unserem Bsp. E, A, B.),
aus den kleinen Septimen der Tonika(A) und der Subdominante(B)  (die Blue-Notes)
Wie wir wissen ist eine Septime der 7.Tonleiter-Ton.
Eine kleine Septime heisst deshalb so weil sie einen Ganzton vom nächsten (8.)Ton
entfernt ist.
Eine grosse Septime ist nur noch einen halbton vom (8.)Ton entfernt.