Was sonst noch wichtig ist
Wichtige Requisiten:
Verstärker
Verstärker für Gitarren & Bässe gibt es unter anderem
von diesen Hersteller:
Marshall, Fender, Hughes&Kettner, Glockenklang, Reussenzeh, Lakewood,
Laney, fatboy, Steavens,
Engl,VOX, SWR, Trace Elliot, Crate, Ampeg, Mesa Boogie, Peavey,...u.v.a.
Dabei sind sie zu unterscheiden in Transistor und Röhrenverstärker
Welcher für dich am besten ist? Am besten ins Musikgeschäft gehen
und ausprobieren. Transistorverstärker sind oftmals billiger und haben
einen
eher dünnen Klang. Röhrenverstärker haben einen fetteren
Sound und sind somit bei Blues- und Heavy-Gitarristen beliebt.
Verstärker gibt es in unterschiedlichen Baugrössen:
2 x 12" , 4 x 12 , 2 x 8" u.s.w.. Lautsprechergrösse; als Topteil
und Comboverstärker.
Auch hier gibt es wieder die 19" Rackgeräte, die Verstärker und
Effektgerät vereinen.
-------------
| o o o . O
| <----- Topteil des Verstärkers
| o o o . O
|
-------------
-------------
|
|
|
|
|
. - . |
| .
. |
| .
. |
| .
+ . | <----- Lautsprecherteil des Verstärkers
| .
. |
| .
. |
|
. _ . |
|
|
|
|
-------------
-------------
|
|
| O O O .O
|
|
|
|
|
|
. - . |
| .
. |
| .
. |
| .
+ . | <----- Comboverstärker (beides in einem)
| .
. |
| .
. |
|
. _ . |
|
|
-------------
An so einem Verstärker sind eine Menge Knöpfe und Schalter und
Buchsen ...
Hier sind einige erklärt:
Volume - Die Lautstärke deines Verstärkers
Master - Der Haupt-Lautstärkeregler deines Amps
Gain - Verzerrgrad
Low - Die Bassreglung (meist in Verbindung eines 3-Band-Equalizers)
Middle - Die Mittenregelung "
High - Die Höhenregelung "
Eine Instrumenten-Klinken-Buchse , die mit High markiert ist, ist für
Instrumente mit einem hochohmigen Ausgangspegel gedacht. Solche mit Low
für Instrumente mit einem niederohmigen Ausgangspegel. Zum Beispiel
haben Gitarren mit aktiven Tonabnehmern ein relativ niederohmiges Signal.
Passive Tonabnehmer sind in der Regel hochohmig.
Hinter dem Verstärker wirst du noch einige Buchsen und Knöpfe
finden:
Effekt Send und Effekt Return - Effektweg zum einschleifen von Effekten
und anderer Gerätschaften.
Speaker - Angegeben wird hier immer noch die Impedanz des Gerätes
(z. Bsp.: 8 Ohm)
Der Richtwert des Wechselstrom-Wiederstand nach Herstellerangabe
wird 'Impedanz' genannt.
Geht man nicht auf die zulässige Impedanz des Gerätes ein, kann
man sich sein Equipment zerstören.
Bei einem 8 Ohm Verstärker sollte man auch einen 8 Ohm Speaker anschließen.
Achtung!: Bei Transistorverstärkern die angegebene Impedanz nicht
unterschreiten!
Aber auch ein defektes Speakerkabel (entspricht =0 Ohm) kann tödlich
sein.
Im besten Fall reicht eine neue Sicherung aus. Höhere Ohmwerte des
Speakers machen dem
Transistorverstärker nichts aus. Bei einem 4 Ohm Verstärker mit
einer 8 Ohm Box verringert sich die
Nennleistung des Amps um ca. ein drittel.
Beispiel: 200 Watt/4 Ohm Verstärker an 200 Watt/8 Ohm Box = ca. 120
Watt
Es dürfte wohl logisch erscheinen, das ich an einen Verstärker
mit 100 Watt Nenn-Ausgangsleistung keinen Speaker (Lautsprecher) mit 50
Watt Belastbarkeit anschließen darf.
Dieses Spielchen könnte eine Zeitlang gutgehen. In etwa solange ich
den Verstärker nur knapp bis zur Hälfte aufdrehe.
Bei der Skala von 1 - 10 des Volumepotis befindet sich keineswegs die hälfte
der Nennleistung bei 5!
Achtung!! Wenn du eine
Gitarre mit kräftigem Ausgangssignal benutzt hast du möglicherweise
schon deine Maximalbelastbarkeit schon erreicht. Mit einem 100 Watt Speaker
an einem 50 Watt Verstärker machst du gar nichts falsch. Wenn du an
einen 100 Watt Vertärker zwei Speaker anschließen willst, kannst
du getrost zwei fünfzig Watt Speaker benutzen (2*50 Watt=100 Watt).
Aber auch ein voll aufgedrehter übersteuerter 20 Watt Verstärker
kann eine 200 Watt Box fetzen. Wenn du eine Clip-Level-Anzeige (Übersteuerungsanzeige)
an deiner Box hast, behalte sie immer im Auge.
Den ein übersteuerter Transistorverstärker kann Gleichstrom an
deine Box abgeben, was für diese tödlich sein kann.
Jetzt zu den Röhrenverstärkern: Alles vergessen
und rumdrehen ;)
Kurzschlüsse am Speaker-Out können verkraftet werden. Doch zu
hohe Speakerimpedanz
(Amp 4 Ohm, Speaker 16 Ohm) kann gerade bei älteren Röhrenamps
das aus bedeuten.
Anschluss mehrerer Speakerboxen am Röhrenverstärker:
Sollen mehrere Lautsprecher miteinander verbunden werden, ist unbedingt
auf Phasenrichtigkeit zu achten!
Die +Phase der Lautsprecher ist meist mit einem roten Farbklecks markiert.
Man kann den Pluspol des Lautsprechers
(gilt nicht für Hochtöner)
auch Testen, indem man ihn kurz! an den Pluspol einer
9 Voltbatterie hält.
Die Membran des Lautsprecher sollte sich in diesem Fall nach vorne bewegen.
Hier gibt es verschiedene Anschlussmöglichkeiten : Parallel-, Seriell-oder
Serien-, Parallel-Seriellschaltung.
Parallelschaltung: Die Leitfähigkeitswerte der Speaker
addieren sich.
Gesamtimpedanzformel: 1/R1 + 1/R2 + 1/R3 + 1/R4 etc...= 1/RGesamt
Beispiel:
Vier 8 Ohm Boxen = 2 Ohm Gesamtimpedanz
Zwei 8 Ohm Boxen = 4 Ohm Gesamtimpedanz
Seriellschaltung: Die Speakerimpedanzen
addieren sich.
Gesamtimpedanzformel: R1 + R2 + R3 + R4 etc. = RGesamt
Beispiel:
Vier 8 Ohm Boxen = 32 Ohm Gesamtimpedanz
Zwei 8 Ohm Boxen = 16 Ohm Gesamtimpedanz
Seriell-Parallelschaltung:
Die Gesamtimpedanzformel mischt sich aus den obigen Formeln.
Beispiel:
Zwei Lautsprecherpaare (also 2 x 2 Lautsprecher mit jeweils einer Impedanz
von 16 Ohm) in Serie (Gesamtimpedanz 32 Ohm) werden parallel miteinander
verdrahtet. Das ergibt eine Gesamtimpedanz von 16 Ohm!
Das Plektrum
Das Plektron / Plektrum / Die Plektren, der Pick.
Das Plektrum,(oder auch Mehrzahl "Die Plektren") ist ein Plastikplättchen,
das du benutzt um die Saiten anzuschlagen.
Im Heavy-Bereich wird es auch gern dazu benutzt den "Hals hinaufzurutschen".
"Guitarscratch"
Es gibt Sie in vielfältigen Formen. Es wird zwischen Daumen und Zeigefinger
gehalten. Einige Gitarristen benutzen auch Daumen und Mittelfinger.
Andere benutzen kein Plektrum,dadurch spielen sie etwas leiser...
Es gibt Leute die spielen mit fast allem,was sie zu Greifen bekommen:
(Quelle:Umfrage!)
Scheckkarte, Kronkorken, Personalausweis, 6 Pence Münze (Brian May/Queen),u.s.w...
Die Saitenkurbel
Die Saitenkurbel ist ein Hilfsmittel, um dir das langwierige Drehen an
den Saitenwirbel beim Saitenwechseln zu ersparen.
Sie wird einfach auf den Saitenwirbel aufgesetzt,und dann wird gekurbelt.
Kostenpunkt: 5 Mark oder so
Vor allem Besitzer einer 12-saitigen-Gitarre werden mit diesem Teil sehr
froh sein!
Bottleneck
Der Bottleneck / Slide...
Dies ist ein abgeschnittener, entschärfter Flaschenhals, den du dir
auf den kleinen Finger,oder Ringfinger deiner Greifhand steckst.
Am besten aber auf den kleinen Finger,um die "Behind the
Slide Technik" anwenden zu können.
Dabei spielst du nämlich hinter dem Slide noch Akkorde.
Es gibt ihn auch zu kaufen:aus Plastik,Glas oder Metall.
Die Slide-Guitar Technik:
Die Slide-Gitarre hat ihren Ursprung, wie viele Instrumente, in Afrika.
Ursprünglich war es der Bogen der Jäger der zum Musizieren benutzt
wurde. (Nein, einen Pfeil brauchst du dazu nicht.) Ein Knochen oder Ast
gleitete der Länge
nach an der "Schnur" des Bogens vorbei um die Tonhöhe zu verändern,
während die andere Hand des Spielers die "Saite" zupfte. Dieses Instrument
war das "Berimbau".
In den 20ern Jahren unseres Jahrhunderts wurde diese Idee von Robert Johnson
und seinen Kollegen aufgegriffen.
Nur spielten sie dabei Sechssaitige Gitarren, und "Bottle Necks". Sie versuchten
damals die Geräusche der damals
sich veränderten Welt, aufzuschnappen, und wiederzugeben. Wenn man
richtig hinhört, hört man auch heute noch
die Züge und die Autos heraus.
Berühmt geworden, sind in Musikerkreisen die amerikanischen Hustensaftflaschen,
die wie geschaffen zum
Bottleneckspiel scheinen. Leider werden sie nicht mehr hergestellt.
Um die Bottleneck-Technik anzuwenden,kannst du deine Gitarre in ein "Open
Tuning" umstimmen.
Das heisst,dass die Saiten leer (open) angespielt schon einen Akkord ergeben.
Open D-Tuning: | Open A-Tuning: | Open G-Tuning: | Open E-Tuning: |
Open Em-Tuning:
Aus E wird:d |
E |
D |
E |
E
Aus A wird:a |
A |
G |
B |
B
Aus D wird:f# |
E |
D |
E |
E
Aus g wird:d |
a |
g |
g# |
g
Aus b wird:a |
c# |
b |
b |
b
Aus e wird:d |
e |
d |
e |
e
+----------------+ spanish-tuning + vastapol-tuning+--------------------
Open-A-Variante E
+ E-Dur-Triade! +
mit None A
E
a
-> b
c#
Du brauchst die Saiten nur mit dem Slide berühren. Nicht zu fest aufdrücken,
sonst hört man das vorbeirattern an den Bundstäbchen. Das sollte
man vermeiden!
Du kannst jetzt jeden gewünschten Akkord in der Slide Technik spielen.
Die behind the Slide Technik
So nennt sich die Kunst, die Sounds,die hinter dem Glasröhrchen entstehen
ins Spiel einzubeziehen.
Wenn sich der Bottleneck im siebten Bund befindet, entsteht hinter dem
Glasrohr die Oktave des
angeschlagenen Tons. Genauso bei Bundposition 5 und 9 (Quinte) und bei
Postion 4 die Quart.
Die Saiten,die nicht erklingen sollen, werden üblicherweise mit der
momentan freien Hand abgedämpft.
Reinigung und Wartung der Gitarre
Genauso wichtig wie die Reinigung deiner Möbel mit Möbelpolitur,ist
das Reinigen deines Griffbretts.
Dafür gibt es einige Mittelchen:
Fretboard/Griffbrett/Fingerboard-Öl .
Dazu sollte man, laut Anleitung, die Saiten entfernen.
Etwas Öl auf das Griffbrett geben,und gut einreiben. Dabei sollte
man drauf achten, dass man zur Struktur des Holzes reibt,und ein sauberes
weiches Tuch benutzt. Anschliessend überfluessiges Öl abwischen,und
die Prozedur so oft wie
nötig wiederholen.
Auch Ölstempel sind beliebt :
Mit ihm ist es möglich die Gitarre zu reinigen,ohne die Saiten zu
entfernen. Ausserdem reinigt er die Saiten automatisch
mit und "Lässt dich schneller spielen" (Bei mir hat es den Effekt,das
ich mich manchmal nicht mehr bremsen kann ;)
Mit dem Stempel fest über die Saiten reiben,vor und nach dem spielen
! Überflüssiges Öl wegwischen. Spielen!
Kriegst du im gut sortierten Gitarrenhandel!
Saitenreiniger
Weil du dir nie die Finger vorm Spielen waschen tust,werden deine Saiten
schnell schmutzig.
Sie klingen dann auch ganz mies.Um das zu umgehen, gibt es Saitenreiniger.Du
ziehst mit einem Saitenreiniger-befeuchteten Tuch die Saiten hoch und runter,
und machst somit dem Dreck ein Ende.
Der Gitarrenständer
Empfehlenswert sind auch Gitarren-ständer oder -haken. Damit deine
Gitarre nicht einfach im Proberaum oder auf der Bühne rumfliegt gibt
es diese Teile. Doch Vorsicht bei den Ständern! Schon so manche Gitarre
ist draufgegangen wenn jemand auf das eingestöpselte Kabel der Gitarre
getreten ist. Ich habe schon erlebt, wie die Les Paul unseres Gitarristen
den Abflug gemacht hat. Die Kopfplatte war direkt hinüber (Holzsprung
bis zum zweiten Bund!).
Es gibt aber auch schon intelligente Ständer, bei denen die Halshalterung
für die Gitarre zangenförmig ist.
Damit ist schon einmal gewährleistet, das die Gitarre nicht einfach
so kopfüber kippt.
Bottleneck
Der Bottleneck / Slide...
Dies ist ein abgeschnittener,entschärfter Flaschenhals, den du dir
auf den kleinen Finger,oder Ringfinger deiner Greifhand steckst. Am besten
aber auf den kleinen Finger,um die "Behind the Slide Technik"
anwenden zu können.
Dabei spielst du nämlich hinter dem Slide noch Akkorde.
Es gibt ihn auch zu kaufen:aus Plastik,Glas oder Metall.
Die Slide-Guitar Technik:
Die Slide-Gitarre hat ihren Ursprung, wie viele Instrumente, in Afrika.
Ursprünglich war es der Bogen der Jäger der dazu benutzt wurde.
(Nein, einen Pfeil brauchst du dazu nicht.) Ein Knochen oder Ast gleitete
der Länge nach an der "Schnur" des Bogens vorbei um die Tonhöhe
zu verändern, während die andere Hand des Spielers die "Saite"
zupfte.
Dieses Instrument war das "Berimbau".
In den 20ern Jahren unseres Jahrhunderts wurde diese Idee von Robert Johnson
und seinen Kollegen aufgegriffen.
Nur spielten sie dabei Sechssaitige Gitarren, und "Bottle Necks". Sie versuchten
damals die Geräusche der damals sich veränderten Welt, aufzuschnappen,
und wiederzugeben. Wenn man richtig hinhört, hört man auch heute
noch
die Züge und die Autos heraus.
Berühmt geworden in Musikerkreisen sind die amerikanischen Hustensaftflaschen,
die wie geschaffen zum Bottleneckspiel scheinen. Leider werden sie nicht
mehr hergestellt. Um die Bottleneck-Technik anzuwenden, musst du deine
Gitarre in ein "Open Tuning" umstimmen. Das heisst,dass die Saiten leer
angespielt schon einen Akkord ergeben.
Open D-Tuning: | Open A-Tuning: | Open G-Tuning: | Open E-Tuning: |
Open Em-Tuning:
Aus E wird:d |
E |
D |
E |
E
Aus A wird:a |
A |
G |
B |
B
Aus D wird:f# |
E |
D |
E |
E
Aus g wird:d |
a |
g |
g# |
g
Aus b wird:a |
c# |
b |
b |
b
Aus e wird:d |
e |
d |
e |
e
+----------------+ spanish-tuning + vastapol-tuning+
Open-A-Variante E
+ E-Dur-Triade! +
mit None A
E
a
-> b
c#
Du brauchst die Saiten nur mit dem Slide berühren. Nicht zu fest aufdrücken,
sonst hört man das vorbeirattern an den Bundstäbchen. Das sollte
man vermeiden! Du kannst jetzt jeden gewünschten Akkord in der
Slide Technik spielen.
Die Behind the Slide Technik
So nennt sich die Kunst, die Sounds,die hinter dem Glasröhrchen entstehen
ins Spiel einzubeziehen.
Wenn sich der Bottleneck im siebten Bund befindet entsteht hinter dem Glasrohr
die Oktave des angeschlagenen Tons.
Genauso bei Bundposition 5 und 9 (Quinte) und bei Position 4 die Quart.
Die Saiten,die nicht erklingen sollen, werden üblicherweise mit der
momentan freien Hand abgedämpft.